|
Das Quest von Garmin war mein erstes GPS. Dieses Gerät begleitete mich zu rund 400 Caches, zeichnete mir die Tracks meiner Biketouren auf und führte
mich durch Städte und an die höchsten anfahrbaren Punkte in Europa. Dank dem tiefen Dollarkurs leistete ich mir vor ein paar Wochen ein neues Gerät. Mit
dem GPSMAP 60csx kaufte ich mir nicht das neuste aber wohl das ausgereifteste Outdoor-Gerät, das im Moment erhältlich ist. Vieles ist viel besser als beim
alten Gerät, einiges vermisse ich dennoch. Zeit brauchte ich, bis ich wieder alle Einstellungen und Tools so hatte, wie es mir passt. Vielleicht helfen
diese Seiten dem Einen oder Anderen ein wenig Licht in den Dschungel von Foren und Webseiten zu bringen.
Was gefällt mir am Garmin 60csx
- Die grösste Verbesserung liegt für mich in der Empfangsqualität. Dort wo ich mit dem Quest und externer Antenne noch knapp Empfang hatte, gibt
mir das 60csx immer noch zuverlässig die Position an.
- Beim Quest standen mir 256MB interner Speicher für Tracks und Karten zur Verfügung. Je nach Reiseziel musste ich die Kartensätze zusammenstellen
und neu übertragen. Beim 60csx kommen MicroSD-Karten zum Einsatz. Auf die 2GB (grösser geht im Moment nicht) passt die Topo Schweiz sowie ein Grossteil
der City Navigator Europa.
- Für jeden Tag wird ein GPX-File mit den Tracks auf die Speicherkarte abgelegt. Das müssige Sichern der Tracks während dem Urlaub entfällt.
- Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck. Obwohl das Quest ebenfalls wetterfest war, hatte ich immer ein wenig Angst um die klappbare
Antenne.
- Der elektronische Kompass hilft einem da weiter, wo GPS versagt. GPS kann, technologiebedingt, die Richtung nur bestimmen, solange man in
Bewegung ist.
Was vermisse ich/stört mich
- Die Sprachausgabe war eines der Features des Quest, das leider im 60csx fehlt. Das Quest war wohl das einzige outdoortaugliche Gerät
(wasserdicht, akzeptable Akkulaufzeit) mit Sprachausgabe.
- Während dem Starten des Gerätes drückte ich den Powerknopf nochmals um die Displayhelligkeit zu verstellen. Dabei schmierte das Gerät ab und
gab nur noch ein "ROM failed" an. Mit dem Neuformatieren der Speicherkarte konnte der Fehler behoben werden. Aber wer hat schon immer ein Notebook mit
Kartenleser dabei?
- Leider hat sich das Gerät in den ersten Wochen schon öfter aufgehängt, als der Quest in seiner gesamten Laufzeit. Gut, das Akku rausnehmen
geht hier wesentlich einfacher als beim Oldie.
- Das Display ist im Auto bei Sonnenlicht schlecht ablesbar. Hier bringt ein Strassengerät wie ein Nüvi klare Vorteile.
- Schade finde ich, dass es auch bei neuen Geräten noch keine Profile gibt. So könnte man z.B. zum Wandern möglichst viele Details auf der Topo
einstellen und zum Autofahren die Strassenkarte mit Autorouting aktivieren. Heute muss man sich immer wieder durch die verschiedenen Menüs kämpfen.
Fazit
Die Vorteile und hier vor allem die Emfpangsqualität sowie der ausbaubare Speicherplatz überwiegen ganz klar. Wobei festzuhalten ist, dass es DAS
perfekte Gerät einfach nicht gibt. Jeder Benutzer hat andere Anforderungen und ein anderes Budget. Hier gilt einfach, sich über den zukünftigen
Einsatzbereich klar werden, googlen und verschiedene Geräte ausprobieren.
|